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Unsere Chocolaterie zieht um |
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Seit 2004 produzieren mein Team und ich Schokoladen und Pralinen in unserem Stammhaus in Wurzen, wo mein Ururgroßvater im Jahre 1852 seine Konditorei mit Café eröffnete. Kontinuierlich nahm sowohl die Nachfrage nach unseren Schokoladenspezialitäten, als auch die Breite unserer Produktpalette zu. Im Jahre 2008 haben wir beschlossen, uns nach einer neuen, größeren Produktionsstätte in der Region umzusehen. Schließlich sind wir in Wermsdorf fündig geworden. Idyllisch am Horstsee gelegen, entsteht hier unsere neue Schokoladenmanufaktur. Neben der Produktion wird es auf dem Gelände auch eine Schauwerkstatt, den Werksverkauf mit Verkostungsmöglichkeit sowie den Themengarten "Die Reise des Kakaos" geben. Geplant sind Workshops und Events rund um das Thema Schokolade und Kakao. Noch vor dem Sommer wird hier die Produktion aufgenommen. 21. April 2012
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Schokoladengeschichte. Teil 1 |
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Das indigene Volk der Olmeken existierte von 1500 v. Chr. bis 400 n. Chr. an der Südküste des Golfes von Mexiko. Sprachwissenschaftler fanden heraus, dass das Wort "cacao" aus der Sprache der Olmeken - einer Urform der Mixe-Zoque-Sprachen - stammt und später von anderen Völkern entlehnt wurde. Damals, zur Hochzeit der Olmeken-Kultur um 1000 v. Chr., wurde das Wort "cacao noch "kakawa" ausgesprochen. Die Olmeken vollbrachten große kulturelle Leistungen: Sie entwickelten ein Zahlensystem mit der Null, einen Kalender und eine Hieroglyphenschrift. Dem feuchten Klima des Tieflandes geschuldet, wurden leider nur wenige Zeugnisse der Olmeken überliefert, so dass nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ob sie tatsächlich die Ersten waren, die Kakaobäume züchteten und deren Früchte verarbeiteten. Den Nachweis der ältesten Rückstände von Theobromin, einem Wirkstoff, der in Zentralamerika nur in der Kakao-Pflanze vorkommt, verdanken wir schlecht gespültem Geschirr. Gefunden wurden die Theobromin-Rückstände auf Scherben von Trinkgefäßen aus der Zeit um 1150 v. Chr in Honduras, und man geht davon aus, dass die Menschen, die sie hinterlassen haben, zur Kultur der Olmeken gehörten. John Henderson (Cornell-Universität, Ithaca), der mit seinen Forschern die Scherben untersucht und die Gefäßformen rekonstruiert hat, vermutet aufgrund von deren Form und Verzierung, dass das Getränk aus dem Fruchtfleisch der Kakaobohne zubereitet wurde. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um ein alkoholhaltiges Getränk, das zu besonderen Anlässen getrunken wurde. Die Olmeken übten starken Einfluss auf umliegende Kulturen aus und trieben Handel. Schließlich haben auch die Maya ihr Wissen um den Kakao von den Olmeken übernommen.
19. Mai 2012 |
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